Seefeld im Tirol
Seefeld in Tirol ist eine Gemeinde mit 3161 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich).
Seefeld ist ein Wintersportort. Er liegt ca. 20 Kilometer westlich von Innsbruck und ca. 10 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt und ist umgeben vom Mieminger, Wetterstein- und Karwendelgebirge.
Seefeld ist mit zahlreichen Hotels und Freizeitangeboten einer der größten und beliebtesten Tourismusorte in Tirol. Zusammen mit Leutasch, Scharnitz, Mösern und Reith bildet Seefeld ein Wintersportzentrum namens Olympiaregion Seefeld, das insgesamt 250 km Loipen zu bieten hat. Diese sind in der Regel bis Anfang April befahrbar.
Geschichte
Ursprünglich war das etwa 1.200 Meter hoch gelegene Plateau am Seefelder Sattel (1.185 m) ein spärlich besiedeltes Moorgebiet. Der dort verlaufende Saumpfad wurde im 2. Jh. n. Chr. unter Septimius Severus zur Römerstraße befestigt und führte als Via Raetia von Bozen (Pons Drusi) über Veldidena (Innsbruck-Wilten) nach Augusta Vindelicorum (Augsburg). Auch heute noch gibt es einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden „Römerweg“ östlich des heutigen Dorfkerns. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1022. In Seefeld befand sich ein Kloster, dessen Kirche als Pfarrkirche des Orts erhalten ist. Im Jahre 1384 wurde die Kirche zu St. Oswald zu einer Stätte der Wallfahrt. Hintergrund ist eine überlieferte Geschichte über Oswald Milser und die Färbung einer Hostie mit Blut.
